Island

Island ist ein Inselstaat im Nordatlantik, östlich von Grönland, westlich von Norwegen und des Europäischen Nordmeers gelegen. Im Südosten Islands liegen Großbritannien und Irland. Island ist vulkanischen Ursprungs. Im südwestlichen Küstentiefland (25% der Landesfläche) lebt der Großteil der isländischen Bevölkerung (u.a. in Reykjavik)

Island hat eine Fläche von 103 000 km² und ist ungefähr eineinhalb mal so groß wie Bayern, hat ungefähr 269 000 Einwohner, wobei ungefähr 96 700 Einwohner in der Hauptstadt Reykjavik leben. Auf Island leben 3 Menschen auf einem km²

Fast 15% Islands ist mit Schneefeldern und Gletschern bedeckt. Aber auch für seine an die 100 Vulkane und seine heißen Erdquellen ist dieser Inselstaat bekannt, die allerdings häufige Erdbeben zur Folge haben. Wenn man an Island denkt, denkt man wahrscheinlich an eisige Kälte. Die Jahrestemperaturen schwanken in Reykjavik zwischen 5 °C im Januar und 11 °C im Juli. In den nordwestlichen, nördlichen und östlichen Küstenregionen, die den Polarströmungen und Treibeis ausgesetzt sind, liegen die Temperaturen naturgemäß etwas niedriger.

Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Fischfang (ganze 70% des Exporteinkommens). Weitere Industrien sind Aluminium, Ferro-Silicium-Produktion, Zement und Verlagswesen. Die vorhandene geothermische Energie und Wasserkraft wird in großen Mengen zur Energiegewinnung genutzt (siehe Präsentation) und die Ressourcen sind noch lange nicht ausgeschöpft. Es gibt sogar Überlegungen, die natürlich gewonnene Energie auch in Deutschland benutzen zu können...

Die Isländer sprechen sich ganz offiziell mit dem Vornamen an, und sind auch im Telefonbuch unter diesem zu finden. Der Nachname einer Frau setzt sich aus der Besitzform des Vornamens ihres Vaters und dem Zusatz -dóttir (Tochter) zusammen. Entsprechend wird der Name eines Mannes mit dem Zusatz -son (Sohn) gebildet. Die Frauen ändern ihren Nachnamen bei der Heirat nicht.